Wie Sie trotz hoher Inflationsraten noch Vermögen aufbauen und schützen können

Zuerst gingen die Strompreise nach oben, daraufhin folgten erhebliche Preissprünge auch bei Gas, Heizöl und Benzin. Fakt ist: die Preise steigen. Dass die Inflation immer weiter voranschreitet, sollte mittlerweile jedem bewusst sein. Und dieser Zustand wird nicht von kurzer Dauer sein. Um sein Vermögen vor den immer weiter steigenden Inflationsraten zu schützen, sollte man jetzt handeln und wie man das richtig angeht, darauf gehen wir in diesem Artikel ein.

Seit März 2022 ist die Inflationsrate auf einem neuen Höchststand seit der Deutschen Vereinigung. Im Februar betrug diese noch +5,1 Prozent zum Vorjahresmonat, wohingegen sie im März schon bei +7,3 Prozent lag. Dies hat zur Folge, dass die Preise enorm steigen, während die Löhne nicht im gleichen Maße ansteigen und folglich das Geld an Wert verliert. Wer jetzt nicht handelt und sein Vermögen richtig anlegt, der kann dabei zusehen, wie es immer weniger wird, wie die nachfolgende Grafik auch eindrucksvoll belegt.

Es gibt viele Gründe, warum es zu einer solch immensen Preisexplosion gekommen ist. Zunächst gab es durch die Pandemie natürlich entsprechend sehr viele Einschränkungen – Stichwort: gestörte Lieferketten. Hinzu kommt der derzeit andauernde Ukraine Konflikt. Gaspreise, Heizölpreise, Benzinpreise und auch die Preise für Lebensmittel schnellen nach oben. Die Preise verteuerten sich sogar um knapp mehr als 300 Prozent. Folglich stellt Inflation ein immer größeres Risiko für Ihr Vermögen dar.

Daher ist jetzt genau der richtige Zeitpunkt, um sich darüber zu informieren, wie sie in so einer Zeit ihr Vermögen aufbauen und schützen können. Hält man sein Geld lediglich auf dem Sparbuch, so verliert es jährlich an Kaufkraft. Auch wenn ein Jahr nicht so dramatisch zu sein scheint, so kommt in der Summe der Jahre doch sehr schnell einiges zusammen.

Ein Guthaben von 10.000 Euro hat bei einer durchschnittlichen Inflationsrate von 2 Prozent in 20 Jahren nur noch eine reale Kaufkraft von 6.730 Euro. Man wird also zum Verlierer der Inflation. Um das zu vermeiden, sollte man wissen, mit welchen Mitteln man sich vor diesem Wertverlust schützen kann.

Die Umstände machen es Sparern jedoch nicht gerade leicht. Die Geldinvestition hängt ja bekanntlich von verschiedenen Faktoren ab und ist vor allem sehr individuell. Dennoch gibt es noch viele Möglichkeiten, Ihr Vermögen in diesen Zeiten gut anzulegen. Die schlechteste Wahl wären neben den bereits angesprochenen klassischen Anlageformen wohl auch eindeutig Anleihen. Denn während die Inflation die Zinsen steigen lässt und damit die Kurse von Anleihen ohnehin belastet, vermindert sich dadurch auch der reale Rückzahlungswert.

Immobilien hingegen bieten sich als Sachanlage zwar durchaus als Schutz gegen eine höhere Inflation an; allerdings sind gerade in Top-Lagen die Wohnimmobilien-Preise in der Vergangenheit derart angezogen, dass der Markt meiner Meinung nach einigermaßen heiß gelaufen ist.

Bei Immobilien könnten sich aber gerade aufgrund des demografischen Wandels hervorragende Möglichkeiten des Investierens auftun. Spontan würden mir da unter anderem die Palliativeinrichtungen, Altenheime oder neue Gesundheitszentren einfallen, die von diesem Strukturwandel profitieren könnten und preislich noch nicht so überhitzt sind, wie Wohnimmobilien.

Eine weitere Möglichkeit ist mit Gold auf langfristigen Preisanstieg statt auf Zinsen zu setzen. Gold hat auf lange Sicht noch nie an Kaufkraft verloren. Es hat Kriege, Depressionen und mehrere Währungsreformen überstanden und wird immer noch als Anlage geschätzt. Natürlich ist auch der Kurs des Goldes Schwankungen ausgesetzt. In Krisenzeiten kann Gold aber zur Risikostreuung beitragen. Und die nachfolgende Grafik zeigt hervorragend, wie die Kaufkraft des Euros gegenüber Gold in den letzten zwei Dekaden verloren hat.

Aber auch Aktien und Fonds sollten nicht außer Acht gelassen werden. Denn Aktien werfen in der Regel prozentuale Erträge ab, die höher sind als die Inflationsrate. Hier gilt jedoch, wer ungeduldig ist verliert. Es muss also auf lange Sicht investiert werden, um Rendite zu erwirtschaften. Zudem ist die Auswahl entscheidend. Man sollte das Inflationsszenario betrachten. Je nach wirtschaftlicher Situation sollte auf unterschiedliche Branchen gesetzt werden.

Auch die Risikobereitschaft des Einzelnen sollte beachtet werden. Grundsätzlich sollten Anleger nur so viel Geld in Sachwerte stecken wie sie langfristig - mindestens für zehn bis zwanzig Jahre - entbehren können. Um Risiken allgemein zu minimieren, sollte diversifiziert werden. Hat man jedoch eine vernünftige Auswahl getroffen, so ist diese Investitionsmöglichkeit auf lange Sicht sehr rentabel.

Letztendlich ist Risikostreuung aber am wichtigsten. Ein ausgeglichenes Portfolio berücksichtigt die Risikopräferenz und ermöglicht dadurch eine höchstmögliche Rendite zu erzielen. Zum Beispiel können Verluste von Aktien und Fonds durch Erträge aus fremdvermieteten Immobilien oder Investments in Edelmetallen ausgeglichen werden.

Man sollte sich also nicht auf eine bestimmte Strategie zu sehr konzentrieren, sondern die perfekte Kombination an Möglichkeiten für sich selber finden. Es gilt also, Ihre aktuelle Lebens- und Einkommenssituation mit in die Überlegungen einzubinden, um so die Möglichkeiten in der aktuellen Lage optimal nutzen zu können. Wie eine sinnvolle Kombination aus den Verschiedenen Möglichkeiten aussieht, ist somit ganz unterschiedlich.

Wenn Sie genau dabei unsere Unterstützung in Anspruch nehmen möchten, dann tragen Sie sich einfach unter www.claus-roppel.de/termin zu einem kostenfreien Erstgespräch ein. Denn wir helfen mit unserer Wohlstands-Akademie seit Jahren Privatanlegern dabei, nachhaltig Vermögen aufzubauen und zu schützen.

Claus Roppel: „DARUM sollte jeder Anleger 2021 nicht auf einen FINANZCOACH verzichten“

Fühlen Sie sich mit Ihren finanziellen Entscheidungen in diesen wirtschaftlichen und finanzpolitischen Zeiten unsicher? Fällt es Ihnen generell schwer Entscheidungen zu treffen und insgeheim zweifeln Sie an Ihren bisherigen Entscheidungen? Schlafen Sie womöglich schlecht, weil ein großer Kredit auf Ihnen lastet oder weil Sie Angst vor Vermögenverlusten haben? Falls einer der Punkte bei Ihnen zutrifft, dann sollten Sie die nachfolgenden Zeilen dieses Artikels aufmerksam lesen.

Des Öfteren bekommen mein Team und ich die Frage gestellt, wozu man heutzutage überhaupt noch einen klassischen Finanzfachmann braucht, da mehr und mehr Menschen ihre Geld- und Börsengeschäfte selbst in die Hand nehmen. Die einfache Antwort darauf lautet: Es braucht sie sehr wohl, wenngleich in anderer Funktion als in früheren Jahren. Denn es gibt zwei psychologische Aspekte, die für jede Finanzentscheidungen elementar wichtig sind: Die Einstellung zum Geld und zum Risiko.

Da sich nämlich gezeigt hat, dass sich sowohl Neueinsteiger als auch erfahrene Anleger bei Geldgeschäften häufig von ihren Emotionen leiten lassen, erleben diese Menschen auch heute noch bittere Enttäuschungen und Verluste rund ums Investieren. Zwar gehören Emotionen beispielsweise auch an der Börse dazu, aber nur im richtigen Maß. Gerade in turbulenten Marktphasen oder bei gravierenden Kurseinbrüchen zeigt sich immer wieder, dass Anleger dazu neigen, wie scheue Pferde in Panik zu verfallen, um dann ohne Rücksicht auf Verluste aus dem Markt zu galoppieren.

MSCI World

Quelle: www.finanzen.net/index/msci-world

Zuletzt war eine solche Panik zu Beginn der Corona-Krise Anfang 2020 zu beobachten. Doch nicht nur Angst, sondern auch Gier ist ein denkbar schlechter Ratgeber. Denn das Streben nach der maximalen Rendite macht ebenfalls blind für Situationen, in denen der Zug bereits abgefahren ist. Genau deshalb ist unsere Einstellung zu Geld und Risiko das Fundament jeder Finanzentscheidung.

Unsere Aufgabe als Finanzcoach ist es daher die emotionalen Falltüren, in die Anleger immer wieder reinfallen, aufzuzeigen und dem Anleger zu helfen, sich nicht von seinen Gefühlen leiten zu lassen, sondern seine langfristigen Anlageziele im Auge zu behalten. Eine der wichtigsten Lektionen dabei ist die Tatsache, dass sich gutes Investieren nicht unbedingt durch hohe Erträge auszeichnet, denn Spitzenrenditen treten tendenziell nur sporadisch auf und lassen sich nicht häufig wiederholen.

Gutes Investieren bedeutet unserer Philosophie nach, ziemlich gute Renditen zu erwirtschaften, und zwar konsistent und über möglichst lange Zeiträume. Dann kommt nämlich das sogenannte exponentielle Wachstum so richtig in Schwung. Das Gegenteil davon – gewaltige Renditen, die sich aber nicht wiederholen lassen – führt mitunter direkt in die finanzielle Katastrophe.

Das Paradebeispiel für das exponentielle Wachstum ist wohl Warren Buffett. 81,5 Milliarden seiner 84,5 Milliarden Nettovermögen erzielte er erst nach seinem 65. Geburtstag. Viele schreiben diesen phänomenalen Erfolg aber allein seiner Spürnase zu; doch in Wirklichkeit besteht der Schlüssel zu seinem Erfolg darin, dass er ein Dreivierteljahrhundert lang investiert geblieben ist.

Zinseszinseffekt

Quelle: www.boerse.de/nachrichten/Unterschaetzen-Sie-den-Zinseszinseffekt-nicht/8675651

Hätte er nämlich erst in seinen Dreißigern zu investieren begonnen und mit Mitte 60 aufgehört, hätte kaum einer je von ihm gehört. Praktisch der gesamte finanzielle Erfolg Buffetts lässt sich auf den Grundstock, den er in seiner frühen Jugend gelegt hat, und sein Durchhaltevermögen bis ins hohe Alter zurückführen. Seine Kompetenz liegt im Investieren, aber sein Geheimnis lautet Zeit. Und Zeit ist eine absolute Geheimwaffe beim privaten Vermögensaufbau und Vermögensschutz, den wir als Finanzcoach unseren Klienten immer wieder vermitteln.

Denn historisch gesehen liegt die Wahrscheinlichkeit, an den amerikanischen Börsen Geld zu verdienen, für die Anlagedauer von einem Tag bei 50 Prozent, von einem Jahr bei 68 Prozent, von zehn Jahren bei 88 Prozent und von 20 Jahren (bisher) bei 100 Prozent. Alles, was den Anleger also bei der Stange hält, bietet einen quantifizierbaren Vorteil. Trotz dieser fundamental nachweisbaren Daten ist in unserer Gesellschaft nach wie vor das Thema Angst omnipräsent.

Und da Sie bereits wissen, dass das Unwohlsein bei Finanzentscheidungen immer mit der inneren Einstellung zu Geld und dem persönlichen Risikoempfinden zu tun hat, sind diese Bausteine grundlegende Bestandteile unseres Finanzcoachings. Sind im Anschluss daran die Blockaden bei eben jenen Entscheidungen gelöst, können im zweiten Schritt Lösungsansätze identifiziert werden. Wie diese in Ihrem konkreten Fall aussehen können, lässt sich nur im persönlichen Gespräch herausfinden.

Tragen Sie sich dafür einfach unter www.claus-roppel.de/termin oder im unteren Formular für ein kostenfreies Erstgespräch mit uns ein. Denn wir helfen mit unserer Wohlstands-Akademie seit Jahren Privatanlegern, Unternehmern und Selbstständigen dabei, nachhaltig Vermögen aufzubauen und zu schützen.

Magische Dreieck der Geldanlage einfach erklärt: Welcher Anlegertyp sind Sie?

Die Zeiten, in denen es hieß: „Bringen Sie Ihr Geld zur Bank, dort gibt es Zinsen.“ sind vorbei und mittlerweile wohl auch dem Letzten bekannt. Ein finanziell sorgenfreieres Leben erlangen wir durch diesen Weg also bei Leibe nicht mehr. Geld erfolgreich anzulegen ist heutzutage schon etwas schwieriger geworden – aber trotzdem kein Ding der Unmöglichkeit. Und wie Ihnen das magische Dreieck bei diesem Vorhaben behilflich sein kann, darum geht es in diesem Artikel.

Vorweg sei aber gesagt, dass es den einen richtigen und sicheren Weg – quasi eine Art Königsweg für jedermann – definitiv nicht gibt. Der richtige Mix beziehungsweise die Bestandteile Ihrer Investments im Zuge des Vermögensaufbaus hängen nämlich von vielerlei Faktoren ab. Und genau hier kommt das magische Dreieck der Geldanlage sowie deren Abhängigkeiten und Zielkonflikte zum Einsatz. Dieses setzt sich aus der Sicherheit, der Liquidität und der Rentabilität zusammen.

Über die jeweilige Gewichtung dieser drei Kriterien entscheiden Sie allein, und zwar unter Berücksichtigung Ihrer finanziellen, aber auch persönlichen Präferenzen. Ziel des Ganzen ist es am Ende überall die bestmöglichen Ergebnisse zu erhalten. Starten wir mit dem Aspekt der Sicherheit. In erster Linie versteht man in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass das angesparte sowie investierte Geldvermögen erhalten bleibt. Sprich: Die Kehrseite des Risikos bei einer Geldanlage.

Im Endeffekt muss man aber hinzufügen, dass in der Praxis eigentlich alle Geldanlagen Verlustrisiken beinhalten, denn auch Banken oder Staaten können bankrottgehen. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Ausfällen oder sogar Totalverlusten des Vermögens kommt, variiert sehr stark zwischen den einzelnen Anlageformen. Hier sollte man immer zwei Komponenten berücksichtigen: Zum einen die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Risikos und zum anderen die daraus resultierende Schadenshöhe.

Investieren Sie beispielsweise in Aktien, dann besteht natürlich die Gefahr, dass der Aktienkurs phasenweise auch mal nach unten geht. Die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Kursschwankungen kommt, ist also deutlich höher, als dass Ihre Bankeinlagen durch eine Welle von Bankinsolvenzen von jetzt auf gleich vollständig verloren gehen. Daher werden Tages- oder Festgeldkonten üblicherweise als „sehr sicher“ eingestuft. Der abgebildete Zinsverlauf und dessen Endresultat zeigt aber auch deutlich, dass es bei vermeintlich sicheren Anlageformen keine Zinsen mehr gibt und sogar Verluste drohen.

Zinsverlauf Umlaufrendite - Finanzcoach Claus Roppel

Und somit wären wir auch schon beim zweiten Faktor des magischen Dreiecks, und zwar der Rentabilität. Diese ergibt sich nämlich aus den Erträgen der Geldanlage und können zum Beispiel Dividendenauszahlungen, Wertsteigerungen durch Kursveränderungen aber auch Mieteinnahmen aus fremdvermieteten Immobilien sein. Grundsätzlich fließen sie Ihnen als Anleger entweder regelmäßig zu oder werden entsprechend angesammelt.

So würde beispielsweise eine Rendite von 4 Prozent pro Jahr bedeuten, dass Sie auf die Laufzeit hochgerechnet durchschnittlich 4 Prozent Ihres eingesetzten Kapitals pro Jahr als Ertrag erhalten. Zudem ist die Rendite eine gute Kennzahl, um die unterschiedlichen Rentabilitäten verschiedener Anlagen miteinander vergleichen zu können. Bei der letzten Kennzahl „Sicherheit“ steht dann vor allem die sogenannte Zahlungsfähigkeit beziehungsweise Verfügbarkeit einer Geldanlage im Mittelpunkt.

Also vereinfacht ausgedrückt: Wie lange musst Sie warten, um Zugriff auf Ihr Geld zu erhalten. Hier spielt also die Geschwindigkeit, mit der ein bestimmter Betrag Ihres Investments wieder in Bares umgewandelt werden kann, eine entscheidende Rolle. Die an der Börse gehandelten Wertpapiere weisen übrigens in der Regel eine hohe Liquidität auf. Je schneller und einfacher eine Anlage also aufgelöst oder verkauft werden kann, desto liquider ist sie entsprechend.

Magische Dreieck der Geldanlage einfach erklärt: Welcher Anlegertyp sind Sie? - Claus Roppel

Nachdem wir uns jetzt im Einzelnen die drei Grundpfeiler des magischen Dreiecks etwas genauer angeschaut haben, ist es nun an der Zeit, vor allem einmal die Konflikte beziehungsweise deren Abhängigkeiten zueinander zu betrachten. Und diese Spannungsverhältnisse sehen wie folgt aus: Zum einen kann man sagen, dass Geldanlagen mit hoher Verfügbarkeit kaum noch nennenswerte Renditen einbringen, wie zum Beispiel das Girokonto oder das Sparbuch. Hierbei sehen sich Sparer sogar schon vielerorts mit Negativ- oder Strafzinsen konfrontiert.

Dementsprechend haben aber auch Angebote mit hohen Renditechancen normalerweise ein entsprechend höheres Risiko, sodass hier und da natürlich Verluste auftreten können. Wer also maximale Renditen erzielen will, muss zum Teil bewusst auf Liquidität verzichten. Insbesondere die Rentabilität und die Sicherheit stehen naturgemäß in einem gewissen Spannungsverhältnis zueinander. Als Fazit kann man daraus schließen, dass eine Geldanlage immer gewisse Kompromisse erfordert, die je nach persönlicher Situation aber unterschiedlich ausfallen.

Wie in Ihrem konkreten Fall eine bestmögliche Ausrichtung des magischen Dreiecks bei der Geldanlage aussehen könnte, lässt sich in einem kostenfreien Erstgespräch mit meinem Experten-Team und mir feststellen. Einfach unter www.claus-roppel.de/termin oder im unteren Formular zu einem kostenfreien Erstgespräch eintragen. Denn wir helfen mit unserer ​Wohlstands-Akademie seit Jahren Privatanlegern, Unternehmern und Selbstständigen dabei, nachhaltig Vermögen aufzubauen und zu schützen.

Vermögensaufbau an der Börse: Regeln für Investoren in der Krise

Die aktuelle weltpolitische und von der Pandemie geprägte Lage stellt viele Sparer und Anleger vor Herausforderungen. Doch wenn man langfristig denkt und Ruhe bewahrt, kann man diese Krise auch als Chance sehen. Daher wollen wir uns in diesem Artikel einmal mit den goldenen Regeln der Börse beschäftigen, und wie man diese sinnvoll für seinen eigenen Vermögensaufbau nutzen kann.

Seien wir doch mal ehrlich. Fakt ist, dass einige Menschen angesichts der vergangenen Monate verunsichert sind, ob Investments an der Börse überhaupt noch einen Sinn ergeben. Immerhin ist die Wirtschaft aufgrund der Ungewissheit rund um die Ausbreitung des Coronavirus mehr denn je in Mitleidenschaft gezogen worden. Denn wenn Anleger auf wirtschaftliche, politische oder unternehmensbezogene Veränderungen reagieren, kann das nun mal auch deutliche Kursschwankungen zur Folge haben.

Oftmals ist die Reaktion der Märkte auf solche Ereignisse sogar heftiger als nötig. Für Anleger ist es deshalb umso wichtiger, Ruhe zu bewahren und nicht voreilig zu handeln. Schwankungen sind bei langfristigen Anlagestrategien sowieso unvermeidbar, weshalb es immer vorteilhafter ist, auch in solchen Phasen investiert zu bleiben. Dabei ist es wichtig, sich eines immer wieder zu verdeutlichen: Der Wert einer Aktie mag zwar schwanken, aber langfristig gesehen werden Aktienkurse durch Unternehmensgewinne angetrieben, was wir auch an folgender Beispielgrafik erkennen können.

Vermögensaufbau an der Börse trotz Krise

Vereinfacht ausgedrückt: Selbst, wenn der Wert einer Aktie kurzfristig stark schwankt, kann sie möglicherweise langfristig an Wert gewinnen. Und in der Vergangenheit waren entsprechende Verlustphasen auch immer wesentlich kürzer als die Erholungsphasen. Demnach könnte ein spontaner, emotional bedingter, Ausstieg für Anleger durchaus dazu führen, dass man die potenzielle und langfristig wertvolle Möglichkeit des Gewinns liegen lässt. 

Am unten abgebildeten Schaubild können wir anhand des jährlichen Gesamtertrages des DAX Index sehr gut erkennen, warum es sich rentiert dauerhaft investiert zu bleiben. Unabhängig von der Laufzeit der Geldlange lohnt es sich, regelmäßig in verschiedene Fonds zu investieren, beispielsweise jeden Monat oder jedes Quartal. Diese Strategie nennt man auch Durchschnittskosten-Methode (engl. cost average effekt).

Vermögensaufbau an der Börse DAX

Zwar sind Gewinne dadurch weder garantiert noch Anlagen gegen einen Marktabschwung gesichert; jedoch profitieren regelmäßige Anleger, die auch in schwachen Marktphasen investieren, von den günstigen Kursen. Daher bin ich auch ein absoluter Freund von Fondssparplänen, weil sich hierbei gar nicht die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt stellt, sodass man sowohl in guten als auch in schlechten Phasen immer automatisch und kaufmännisch richtig investiert. 

Je stärker die Börsen also nachgeben, desto mehr Anteile kauft der Sparplan automatisch. Das senkt am Ende des Tages dann den durchschnittlichen Preis. Und eben jener Effekt lässt sich sogar noch steigern. Denn viele Sparpläne sind heutzutage mit einer hohen Flexibilität ausgestattet und diese kommt Anlegern sehr entgegen. So könnte man nämlich in Krisenzeiten je nach persönlicher beziehungsweise finanzieller Situation die Sparrate erhöhen. 

Das mag sich für den einen oder anderen im ersten Moment etwas kurios anhören, könnte sich aber als kluger Schachzug erweisen. Denn damit steigt natürlich auch die Zahl der gekauften billigen Fondsanteile, die sich Laufe der Zeit dann noch richtig auszahlen können. Und bei einer entsprechenden Kurserholung kann man den monatlichen Sparbetrag dann natürlich auch wieder reduzieren.

Daher bin ich nach wie vor der Überzeugung, dass man mithilfe von Sparplänen – unabhängig davon, ob aktiv oder passiv gemanagt – eine gute Möglichkeit hat, um langfristig die Börsenmärkte zum Vermögensaufbau zu nutzen. André Kostolany, ein sehr erfahrener Börsenspekulant sagte übrigens einmal, um das an dieser Stelle mal zu zitieren: "Wer die Aktien nicht hat, wenn sie fallen, der hat sie auch nicht, wenn sie steigen". Und dieses Zitat ist 1:1 auch auf die Sparpläne und die darin enthaltenden Fondsanteile übertragbar.

Bei Fragen zum Vermögensaufbau an der Börse können wir Sie natürlich mit unserer Expertise und Erfahrung unterstützen. Einfach unter www.claus-roppel.de/termin oder im unteren Formular zu einem kostenfreien Erstgespräch eintragen. Denn wir helfen mit unserer Wohsltands-Akademie seit Jahren Privatanlegern, Unternehmern und Selbstständigen dabei, nachhaltig Vermögen aufzubauen und zu schützen.