Januar 16, 2021

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Wie wird man Millionär? Die Anlagestrategie zur finanziellen Freiheit 

Über 7 Millionen Menschen haben im vergangenen Jahr regelmäßig Lotto gespielt – immer mit der Hoffnung den großen Millionen-Jackpot zu knacken. Viele malen sich dabei aus, finanziell sorglos leben zu können, wenn sie eine Million Euro oder mehr gewinnen und besitzen würden. Was viele nicht wissen, ist die Tatsache, dass der Weg übers Sparen und Investieren bei diesem Zielvorhaben deutlich leichter ist – zwar erfordert das Ganze eine sehr langfristige Perspektive sowie Disziplin, dennoch ist dieser Weg meiner Meinung nach alternativlos. Warum ich das so sehe und welche Anlagestrategie dafür am besten geeignet ist, darum geht es in den nachfolgenden Zeilen dieses Artikels.

Anzahl der Personen in Deutschland, die Lotto oder Toto spielen, nach Häufigkeit von 2016 bis 2020 (Quelle: statista.com)

Wer angesichts unseres Rentensystems und der damit verbundenen Rentenpolitik auf eine üppige gesetzliche Rente hofft, der wird in den kommenden Jahren in den allermeisten Fällen eines Besseren belehrt. Zum 01. Juli des Jahres 2020 lag die monatliche Standardrente der gesetzlichen Rentenversicherung übrigens bei gerade einmal 1.540 Euro – wohlbemerkt brutto. Was das nach Abzug von Miete und Mitteln des täglichen Gebrauchs heißt, muss ich an dieser Stelle wohl nicht weiter vertiefen.

Daher appelliere ich seit Jahren, dass man zum Renteneintrittsalter aus allen Bestandteilen des Vermögensaufbaus mindestens ein 6- besser sogar ein 7-stelliges Vermögen zur Verfügung haben sollte, um auch im Anschluss viele weitere finanziell sorgenfreiere Jahre leben zu dürfen. Denn ein Vermögen von einer Million Euro wirft nach vorsichtigen Annahmen jährlich nach Kosten und Steuern drei Prozent ab, wenn das Kapital erhalten bleiben soll. Das wären 30.000 Euro im Jahr oder umgerechnet 2.500 Euro pro Monat. Damit lässt sich durchaus leben, ohne sich von gesetzlichen Institutionen abhängig zu machen.

Wer jedoch schon früher in Deutschland ein siebenstelliges Vermögen sein Eigen nennen darf, hat in der Regel eine Firma gegründet oder beteiligt sich zumindest daran. Die Schweizer Credit Suisse zählte 2020 in einem internationalen Vergleich rund zwei Millionen Dollar-Millionäre in Deutschland. Und insgesamt 5,5 Billionen Dollar besaßen deutsche Millionäre umgerechnet Mitte des vergangenen Jahres, die überwiegend in Firmenanteilen, Immobilien oder Wertpapieren steckten.

Doch auch als Privatanleger kann man mit Ruhe, Geduld und jahrzehntelanger Investitionen ein stattliches Vermögen aufbauen, von dem man im Ruhestand zehren kann. Meiner Erfahrung nach mangelt es aber vielen an Zeit und Geduld, da oftmals falsche Erwartungen kursieren, was die Rendite einer Geldanlage angeht. Und wer das Ziel hat, vermögend zu werden, sollte schlicht und einfach früh genug anfangen und sein Geld mit einer hohen Aktienquote für sich arbeiten lassen.

Wem aber angesichts der letzten Monate der Dow Jones oder der DAX zu heikel ist, könnte erst einmal Schritt für Schritt an der Börse einsteigen – vor allem Aktien aus Schwellenländern, aber auch aus Europa sind im historischen Vergleich zurzeit sogar eher günstiger bewertet. Kurzfristig muss man aber bei der Aktienanlage durchaus mit heftigen Kursschwankungen rechnen; doch über einen Zeitraum von 15 Jahren und mehr ist die Wahrscheinlichkeit für Verluste aus den bisherigen Erfahrungen gleich Null.

Wenn Sie aber möglicherweise keine 40 oder 50 Jahre Ansparzeit mehr vor sich haben, müssten Sie zur Nutzung des Zinseszinseffektes schon eine hohe monatliche oder einmalige Investitionsbereitschaft zeigen. Wer bei diesem Vorhaben lieber mit Aktien direkt auf einzelne Unternehmen setzen möchte, sollte ausreichend viele Firmen mit langfristig erfolgsversprechenden Geschäftsmodellen auswählen.

Für ein solches Vorgehen gilt es aber immer nur das zu kaufen, was man auch versteht. Wenn also etwas zu schwierig zu verstehen ist, wenden wir uns zumindest etwas anderem zu. Auch Warren Buffett investiert mit seiner Beteiligungsfirma seit mehr als einem halben Jahrhundert nur in Firmen, deren Produkte und Geschäftsmodelle er auch möglichst gut versteht. Begonnen hat er übrigens mit dem Kauf und Weiterverkauf eines Sixpacks Coca-Cola-Flaschen, und heute ist er der größte Einzelaktionär dieses US-Konzerns.

Neben Investments an den weltweiten Kapitalmärkten haben viele heutige Millionäre, wie bereits eingangs erwähnt, ihr Vermögen in Immobilien stecken. Der Reiz mit einer geringen Eigenkapitalquote und einer Finanzierung mittels mickriger Zinsen den sogenannten Hebeleffekt zu nutzen, ist bis heute ein beliebtes Vorgehen. Doch für viele sind die renditestarken Anlageobjekte in mittleren und großen Städten kaum noch zu finden, geschweige zu bezahlen.

Daher ist gerade zum Einstieg der Aktienmarkt eine hervorragende Möglichkeit, sein Geld breit gestreut anzulegen. Vermögensverwalter rechnen hier in Zukunft immerhin mit rund 5 bis 6 Prozent Rendite. Wenn Sie bei der Umsetzung Unterstützung benötigen, dann tragen Sie sich einfach unter www.claus-roppel.de/termin oder im unteren Formular zu einem kostenfreien Erstgespräch ein. Denn wir helfen mit unserer Wohlstands-Akademie seit Jahren Privatanlegern, Unternehmern und Selbstständigen dabei, nachhaltig Vermögen aufzubauen und zu schützen.

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