Dezember 2, 2020

Title Banner without Sidebar

Vermögenswirksame Leistungen anlegen: Mit kleinen Beträgen Vermögen aufbauen 

Dass sich Bausparverträge oder klassische Banksparpläne im heutigen Zinstief nicht mehr wirklich lohnen, ist mittlerweile vielen bewusst. Dennoch können Arbeitnehmer trotz dieser angespannten Zeiten auch noch mit kleinen Beträgen in einem überschaubaren Zeitraum ein kleines Vermögen aufbauen – und zwar mithilfe von Vermögenswirksamen Leistungen, kurz VL genannt. Und wie man eben mithilfe von staatlichen Förderungen und Zuschüssen des Arbeitgebers am besten sparen kann, darum geht es in den nachfolgenden Zeilen.

Vermögenswirksame Leistungen: Was zunächst einmal etwas langweilig klingt, kann auf den zweiten Blick aber ziemlich spannend sein. Denn es bedeutet, dass Sparen gefördert wird. Sprich, der Sparer arbeitet zwar weiterhin für sein Geld – lässt es aber gleichzeitig clever für sich arbeiten. Und das wie bereits angesprochen mit doppelter finanzieller Hilfestellung, zum einen vom Arbeitgeber, zum anderen vom Staat.

So enthalten beispielsweise viele Tarifverträge entsprechende Regelungen, dass der eigene Arbeitgeber bis zu 40 Euro im Monat dazu gibt, was sich dann über die Jahre hinweg schnell summiert. Manchmal findet sich aber auch ein solcher Hinweis im individuellen Arbeitsvertrag selbst. An dieser Stelle sei also der Vollständigkeit halber noch gesagt, dass die Höhe des Zuschusses entweder freiwillig oder tariflich geregelt sein kann.

Hinzu kommt aber dann noch der staatliche Zuschuss in Höhe von 80 Euro im Jahr für Alleinstehende, sofern Sie ein zu versteuerndes Einkommen unterhalb der gesetzlichen Grenzte haben. Die Grenze für die angesprochene Arbeitnehmer-Sparzulage liegt bei Ledigen bei bis zu 20.000 Euro beziehungsweise bei Verheirateten bei bis zu 40.000 Euro zu versteuerndem Einkommen.

Vermögenswirksame Leistungen anlegen - Claus Roppel

Wie viel Schubkraft diese Finanzhilfen über einen langen Zeitraum im Rahmen eines VL-Sparplans zum Beispiel auf Aktienfonds entfalten können, zeigen Untersuchungen des Fondsverbands BVI. Set 1962 und immer in Siebenjahressprüngen gerechnet, haben Sparer rückblickend im Schnitt pro Jahr ein Plus von knapp mehr als 7,5 Prozent erzielt. Allein dank der Wertentwicklung der Fonds. 

Die Sparzulage hinzugerechnet, kommt der Branchenverband in seiner Berechnung auf einen jährlichen Zuwachs von mehr als zehn Prozent. Wer also die 40 Euro monatlich möglicherweise von seinem Arbeitgeber in einen Fondssparplan gesteckt hat, verfügt am Ende – inklusive Arbeitnehmer-Sparzulage – im Schnitt über 4000 Euro auf dem Konto (siehe Grafik).

Vermögenswirksame Leistungen anlegen

Eine Garantie für die Zukunft sind diese Zahlen bekanntermaßen nicht. Denn aufgrund der Gefahr von Kurseinbrüchen bei Aktien sind solche VL-Sparpläne natürlich auch immer mit einem gewissen Risiko verbunden. Allerdings zeigen sie eindrucksvoll, was mit einer ansprechenden Werteentwicklung möglich ist. Vor allem mit Blick auf ein gesamtes Arbeitsleben. 

Nicht unerwähnt bleiben sollte aber noch die sogenannte Sperrfrist. VL-Aktienfondssparpläne müssen nämlich sechs Jahre lang bespart werden, danach ruht das Kapital bis zu 12 Monate und ist bis zum 31.12. des Ruhejahres gesperrt. Nach dieser Sperrfrist können Sie dann aber über die gesamte Summe (Einzahlung, Erträge und staatliche Förderung) frei verfügen.

Bei Fragen zum Thema Vermögenswirksame Leistungen können wir Sie natürlich mit unserer Expertise und Erfahrung unterstützen. Einfach unter www.claus-roppel.de/termin oder im unteren Formular zu einem kostenfreien Erstgespräch eintragen. Denn wir helfen mit unserer Wohsltands-Akademie seit Jahren Privatanlegern, Unternehmern und Selbstständigen dabei, nachhaltig Vermögen aufzubauen und zu schützen.

Insert Image