August 30, 2021

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EU-Kommission plant VERMÖGENSREGISTER! DIESE Infos will die EU von jedem Bürger haben  

Die EU-Kommission lässt ein zentrales Vermögensregister für alle EU-Bürger prüfen. Unter dem Deckmantel der Bekämpfung von Geldwäsche und Korruption könnte schon bald der Besitz von Immobilien, Gold oder auch Bitcoins abrufbar sein. Doch schon die Ausschreibung einer ersten Machbarkeitsstudie sorgt verständlicherweise für erhitzte Gemüter, denn wie wir in diesem Artikel einmal beleuchten werden, schießt die Kommission mit diesen Überlegungen vollkommen über das Ziel hinaus.

In der besagten Studie sollen demnach Möglichkeiten ausgelotet werden, bereits bestehende nationale Vermögensregister EU-weit zu verknüpfen, sodass Behörden im Anschluss daran grenzüberschreitend auf die entsprechenden Informationen zugreifen können. Daneben soll die Machbarkeitsstudie klären, ob ein solches Vermögenregister überhaupt mit dem EU-Recht vereinbar wäre.

Laut der Ausschreibung könnten zum Beispiel Grundbucheintragungen, Handelsregister oder auch Informationen über Stiftungen gebündelt werden. Die Möglichkeit, Daten über das Eigentum an anderen Vermögenswerten wie Kryptowährungen, Kunstwerken, Immobilien und Gold in das Register aufzunehmen, ist ebenfalls Teil des Vorhabens.

Das alles ähnelt doch sehr an eine staatliche Überwachungsinventur, denn welche Gemälde in der eigenen Wohnung hängen oder welche Wertgegenstände im heimischen Keller lagern, geht ganz sicher zu weit. Die vorgeschobene Kriminalitätsbekämpfung rechtfertigt meiner Meinung nach keinesfalls die Schaffung des gläsernen EU-Bürgers.

Um die Umsetzung eines solchen Vermögensregisters zu prüfen, definiert die EU-Kommission im Ausschreibungstext ganz konkret vier zentrale Ziele, welche die Studie erfüllen muss:

1. Allgemeine Quellenübersicht: In erster Linie soll also eine Übersicht erstellt werden, welche die entsprechenden Informationsquellen zum Vermögenseigentum der jeweiligen Mitgliedsstaaten beinhaltet. Hierbei sollen zum einen die nationalen Unterschiede zwischen den jeweiligen Informationen und deren Formate, sowie die momentan nicht ermittelbaren Vermögensinformationen mittels einer Lückenanalyse herausgearbeitet werden.

2. Operative und IT-Herausforderungen: Natürlich muss auch entsprechend bewertet werden, ob und in welchem Rahmen die Datensammlung in einzelnen Datenbanken und deren Verknüpfung überhaupt möglich wäre.

3. Politische und rechtliche Umsetzbarkeit: Eine zentrale und berechtigte Frage ist natürlich, ob ein Europäisches Vermögensregister rechtlich durchführbar wäre. Denn bereits jetzt bezweifeln viele Experten, dass ein solches Register mit den geltenden Datenschutzregeln vereinbar wäre. Denn Europa hat mit der Datenschutzgrundverordnung die strengsten Datenschutzbestimmungen der Welt, und diese lassen sich mit einer solchen Datensammelaktion eigentlich keinesfalls in Einklang bringen.

4. Technische Umsetzung: Zu guter Letzt steht die Entwicklung von technischen Optionen im Raum, welche die Ausgestaltung des EU-Registers skizziert. Insbesondere effiziente Suchfunktionen sollen für die jeweiligen Nutzer ermöglicht werden.

Fraglich bleibt aber dennoch, ob das EU-Vermögensregister seinen Zweck wirklich erfüllen wird. Natürlich ist es unbestritten, dass es Kriminellen mit diesem Register erschwert wird, ihr Geld innerhalb der EU zu waschen, aber eben nicht außerhalb der EU. Außerdem ist die Einführung einer 10.000 Euro Bargeldobergrenze in Planung.

Dadurch wird es für den einzelnen Bürger immer schwerer, ohne staatliche Aufsicht entsprechende Vermögenswerte im Rahmen des privaten Vermögensaufbaus und Vermögensschutzes zu kaufen oder zu verkaufen. Am Ende des Tages würde der normale Bürger bis zum letzten Cent durchleuchtet werden. Bis es jedoch so weit ist, sollte sich jeder Einzelne von uns weiterhin für die finanzielle und persönliche Freiheit einsetzen, um zukünftig keinesfalls der vollständigen Kontrolle ausgeliefert zu sein.

Tragen Sie sich für weitere Informationen einfach unter www.claus-roppel.de/termin oder im unteren Formular für ein kostenfreies Erstgespräch mit uns ein. Denn wir helfen mit unserer Wohlstands-Akademie seit Jahren Privatanlegern, Unternehmern und Selbstständigen dabei, nachhaltig Vermögen aufzubauen und zu schützen.

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