November 25, 2020

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Vermögensaufbau an der Börse: Regeln für Investoren in der Krise 

Die aktuelle weltpolitische und von der Pandemie geprägte Lage stellt viele Sparer und Anleger vor Herausforderungen. Doch wenn man langfristig denkt und Ruhe bewahrt, kann man diese Krise auch als Chance sehen. Daher wollen wir uns in diesem Artikel einmal mit den goldenen Regeln der Börse beschäftigen, und wie man diese sinnvoll für seinen eigenen Vermögensaufbau nutzen kann.

Seien wir doch mal ehrlich. Fakt ist, dass einige Menschen angesichts der vergangenen Monate verunsichert sind, ob Investments an der Börse überhaupt noch einen Sinn ergeben. Immerhin ist die Wirtschaft aufgrund der Ungewissheit rund um die Ausbreitung des Coronavirus mehr denn je in Mitleidenschaft gezogen worden. Denn wenn Anleger auf wirtschaftliche, politische oder unternehmensbezogene Veränderungen reagieren, kann das nun mal auch deutliche Kursschwankungen zur Folge haben.

Oftmals ist die Reaktion der Märkte auf solche Ereignisse sogar heftiger als nötig. Für Anleger ist es deshalb umso wichtiger, Ruhe zu bewahren und nicht voreilig zu handeln. Schwankungen sind bei langfristigen Anlagestrategien sowieso unvermeidbar, weshalb es immer vorteilhafter ist, auch in solchen Phasen investiert zu bleiben. Dabei ist es wichtig, sich eines immer wieder zu verdeutlichen: Der Wert einer Aktie mag zwar schwanken, aber langfristig gesehen werden Aktienkurse durch Unternehmensgewinne angetrieben, was wir auch an folgender Beispielgrafik erkennen können.

Vermögensaufbau an der Börse trotz Krise

Vereinfacht ausgedrückt: Selbst, wenn der Wert einer Aktie kurzfristig stark schwankt, kann sie möglicherweise langfristig an Wert gewinnen. Und in der Vergangenheit waren entsprechende Verlustphasen auch immer wesentlich kürzer als die Erholungsphasen. Demnach könnte ein spontaner, emotional bedingter, Ausstieg für Anleger durchaus dazu führen, dass man die potenzielle und langfristig wertvolle Möglichkeit des Gewinns liegen lässt. 

Am unten abgebildeten Schaubild können wir anhand des jährlichen Gesamtertrages des DAX Index sehr gut erkennen, warum es sich rentiert dauerhaft investiert zu bleiben. Unabhängig von der Laufzeit der Geldlange lohnt es sich, regelmäßig in verschiedene Fonds zu investieren, beispielsweise jeden Monat oder jedes Quartal. Diese Strategie nennt man auch Durchschnittskosten-Methode (engl. cost average effekt).

Vermögensaufbau an der Börse DAX

Zwar sind Gewinne dadurch weder garantiert noch Anlagen gegen einen Marktabschwung gesichert; jedoch profitieren regelmäßige Anleger, die auch in schwachen Marktphasen investieren, von den günstigen Kursen. Daher bin ich auch ein absoluter Freund von Fondssparplänen, weil sich hierbei gar nicht die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt stellt, sodass man sowohl in guten als auch in schlechten Phasen immer automatisch und kaufmännisch richtig investiert. 

Je stärker die Börsen also nachgeben, desto mehr Anteile kauft der Sparplan automatisch. Das senkt am Ende des Tages dann den durchschnittlichen Preis. Und eben jener Effekt lässt sich sogar noch steigern. Denn viele Sparpläne sind heutzutage mit einer hohen Flexibilität ausgestattet und diese kommt Anlegern sehr entgegen. So könnte man nämlich in Krisenzeiten je nach persönlicher beziehungsweise finanzieller Situation die Sparrate erhöhen. 

Das mag sich für den einen oder anderen im ersten Moment etwas kurios anhören, könnte sich aber als kluger Schachzug erweisen. Denn damit steigt natürlich auch die Zahl der gekauften billigen Fondsanteile, die sich Laufe der Zeit dann noch richtig auszahlen können. Und bei einer entsprechenden Kurserholung kann man den monatlichen Sparbetrag dann natürlich auch wieder reduzieren.

Daher bin ich nach wie vor der Überzeugung, dass man mithilfe von Sparplänen – unabhängig davon, ob aktiv oder passiv gemanagt – eine gute Möglichkeit hat, um langfristig die Börsenmärkte zum Vermögensaufbau zu nutzen. André Kostolany, ein sehr erfahrener Börsenspekulant sagte übrigens einmal, um das an dieser Stelle mal zu zitieren: "Wer die Aktien nicht hat, wenn sie fallen, der hat sie auch nicht, wenn sie steigen". Und dieses Zitat ist 1:1 auch auf die Sparpläne und die darin enthaltenden Fondsanteile übertragbar.

Bei Fragen zum Vermögensaufbau an der Börse können wir Sie natürlich mit unserer Expertise und Erfahrung unterstützen. Einfach unter www.claus-roppel.de/termin oder im unteren Formular zu einem kostenfreien Erstgespräch eintragen. Denn wir helfen mit unserer Wohsltands-Akademie seit Jahren Privatanlegern, Unternehmern und Selbstständigen dabei, nachhaltig Vermögen aufzubauen und zu schützen.

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