Januar 21, 2021

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Tipps zur Geldanlage in der Krise: Finanzielle Krisenbewältigung zu mehr Finanzerfolg  

Dass das vergangene Jahr für uns alle nicht gerade einfach war, ist selbsterklärend. Und auch für Anleger war 2020 ein sehr turbulentes Börsenjahr, welches vorrangig natürlich von den Folgen der Corona-Pandemie geprägt wurde. Da die Unsicherheit rund um den eigenen Vermögensaufbau und Vermögensschutz angesichts der Entwicklungen rund um das Coronavirus aber weiterhin omnipräsent ist, werde ich in den nachfolgenden Zeilen einige wichtige Rückschlüsse aus meiner Erfahrung mit Ihnen teilen, um Mut zu machen und diese Krise auch als Jahrhundertchance zu verstehen.

Vorweg möchte ich jedoch unmissverständlich klarstellen, dass wohl bei keinem die anhaltenden Corona-Lockdowns so spurlos vorbeigehen. Die einen sehen sich gerade einer unerträglichen Einsamkeit ausgeliefert, während andere wiederrum im stressigen Homeschooling-Chaos versinken. Wichtig ist jedoch, sich klarzumachen: Die Situation hat irgendwann ein Ende, auch wenn es hier und da mit Sicherheit noch Verlängerungen der Maßnahmen geben wird.

Doch ich appelliere an jeden da draußen, in dieser Phase nicht nur die Entbehrungen zu sehen, sondern in erster Linie auch die Chancen. Möglicherweise bietet sich gerade jetzt diese Zeit an, sich mit der eigenen finanziellen Situation einmal intensiver auseinanderzusetzen. Im Fokus steht bei vielen dabei der Aktienmarkt. Notierte in Deutschland der DAX (Deutscher Aktienindex) Mitte Februar noch bei knapp 13.800 Punkten – ein historischer Höchststand –, verlor er durch die Folgen der Corona-Pandemie innerhalb eines Monats fast 40 Prozent an Wert und zählte am 23. März 2020 nur noch rund 8.700 Punkte.

Monatliche Entwicklung des DAX von Dezember 2019 bis Dezember 2020

Monatliche Entwicklung des DAX von Dezember 2019 bis Dezember 2020 (Quelle: statista.com)

Daraufhin wurden viele Anleger und Investoren nervös und haben ihre Papiere voreilig verkauft. Nicht wenige haben dadurch erhebliche Verluste realisiert, was im Zuge der finanziellen Krisenbewältigung der mit Abstand verkehrteste Weg war. Andere haben hingegen den Corona-Kursrutsch zu ihrem Vorteil genutzt und entsprechend nachgekauft. Laut einer repräsentativen Kantar-Umfrage im Auftrag der Postbank lösten vor allem Befragte, mit einem vergleichsweise niedrigeren Nettoeinkommen ihre Wertpapierdepots auf.

Dadurch sank die Zahl der Wertpapierbesitzer mit einem Einkommen von unter 2.500 Euro um knapp 4 Prozentpunkte, von 22 Prozent im Juli 2019 auf 18 Prozent im April 2020. Natürlich ist es möglich, dass viele Betroffene angesichts fehlender Einkünfte oder finanzieller Engpässe liquide Mittel bereitgestellt haben; dennoch plädiere ich immer dazu, Wertpapierdepots nicht vorschnell aufzulösen.

Denn wie bereits angesprochen kann ein Kurseinbruch sogar ein sehr günstiger Zeitpunkt zum Einstieg oder Aufstocken der Anteile sein. Diese langfristig ausgerichtete Strategie haben sich der Studie zufolge auch vor allem Deutsche mit einem höheren Einkommen angeschlossen. Unter den Befragten mit einem Haushaltseinkommen von über 2.500 Euro stieg der Anteil der Wertpapierbesitzer im Vergleich zu 2019 von 36 auf 41 Prozent; unter denen mit einem Einkommen von über 3.500 Euro sogar von 37 auf 45 Prozent.

Wer jedoch seine Aktien oder Fondsanteile in der jetzigen Krise hält oder aufstockt, darf definitiv nicht ungeduldig sein. Bei einer Wertpapieranlage kommt es vielmehr auf einen langen Atem an und sollte daher niemals kurzfristig ausgerichtet sein, um Kursschwankungen besser aussitzen zu können. Allerdings können, anders als im vergangenen Jahr, mitunter Jahre vergehen, bis sich die Kurse wieder zu neuen Allzeithochs entwickeln.

Nach dem Platzen der „Dotcom-Blase“ im Jahr 2020 dauerte es vier Jahre, bis der DAX das Niveau von vor der Krise erreicht hatte. Und auch nach den Kursverlusten durch die Finanzkrise 2007 erholte sich der DAX erst nach rund drei Jahren. Im Vorteil sind demnach Anleger, die ihr Vermögen in unterschiedlichen Anlageklassen möglichst breit und weltweit streuen.

Diversifikation - Finanzcoach Claus Roppel

Eine detaillierte Strukturierung des Vermögens und die Verteilung des Kapitals auf unterschiedliche Anlageklassen sichert Sie durch Risikostreuung vor einem finanziellen Totalverlust. Fahren Ihre Aktien oder Fonds nämlich Verluste ein, können diese möglicherweise durch Erträge aus fremdvermieteten Immobilien ausgeglichen werden.

Letztendlich berücksichtigt ein ausgeglichenes Portfolio dann Ihre Risikopräferenz und ermöglicht Ihnen dadurch auch die höchstmögliche Rendite zu erzielen. Und auch Ihre Einkommenssituation gilt es in die Überlegungen mit einzubinden. Je sicherer nämlich Ihre Einkünfte sind, desto länger können Sie auf Ihr Kapital mehr verzichten und somit vor allem auf eine langfristige Anlagestrategie setzen.

Schlussendlich darf man eine solche Geldanlage aber auch keinesfalls für einen Selbstläufer halten. Denn ein Portfolio sollte auch in Krisenzeiten regelmäßig umgeschichtet und ausgeglichen werden. Wenn Sie dabei Unterstützung benötigen, dann tragen Sie sich einfach unter www.claus-roppel.de/termin oder im unteren Formular zu einem kostenfreien Erstgespräch ein. Denn wir helfen mit unserer Wohsltands-Akademie seit Jahren Privatanlegern, Unternehmern und Selbstständigen dabei, nachhaltig Vermögen aufzubauen und zu schützen.

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