Tipps zur Geldanlage in der Krise: Finanzielle Krisenbewältigung zu mehr Finanzerfolg

Dass das vergangene Jahr für uns alle nicht gerade einfach war, ist selbsterklärend. Und auch für Anleger war 2020 ein sehr turbulentes Börsenjahr, welches vorrangig natürlich von den Folgen der Corona-Pandemie geprägt wurde. Da die Unsicherheit rund um den eigenen Vermögensaufbau und Vermögensschutz angesichts der Entwicklungen rund um das Coronavirus aber weiterhin omnipräsent ist, werde ich in den nachfolgenden Zeilen einige wichtige Rückschlüsse aus meiner Erfahrung mit Ihnen teilen, um Mut zu machen und diese Krise auch als Jahrhundertchance zu verstehen.

Vorweg möchte ich jedoch unmissverständlich klarstellen, dass wohl bei keinem die anhaltenden Corona-Lockdowns so spurlos vorbeigehen. Die einen sehen sich gerade einer unerträglichen Einsamkeit ausgeliefert, während andere wiederrum im stressigen Homeschooling-Chaos versinken. Wichtig ist jedoch, sich klarzumachen: Die Situation hat irgendwann ein Ende, auch wenn es hier und da mit Sicherheit noch Verlängerungen der Maßnahmen geben wird.

Doch ich appelliere an jeden da draußen, in dieser Phase nicht nur die Entbehrungen zu sehen, sondern in erster Linie auch die Chancen. Möglicherweise bietet sich gerade jetzt diese Zeit an, sich mit der eigenen finanziellen Situation einmal intensiver auseinanderzusetzen. Im Fokus steht bei vielen dabei der Aktienmarkt. Notierte in Deutschland der DAX (Deutscher Aktienindex) Mitte Februar noch bei knapp 13.800 Punkten – ein historischer Höchststand –, verlor er durch die Folgen der Corona-Pandemie innerhalb eines Monats fast 40 Prozent an Wert und zählte am 23. März 2020 nur noch rund 8.700 Punkte.

Monatliche Entwicklung des DAX von Dezember 2019 bis Dezember 2020

Monatliche Entwicklung des DAX von Dezember 2019 bis Dezember 2020 (Quelle: statista.com)

Daraufhin wurden viele Anleger und Investoren nervös und haben ihre Papiere voreilig verkauft. Nicht wenige haben dadurch erhebliche Verluste realisiert, was im Zuge der finanziellen Krisenbewältigung der mit Abstand verkehrteste Weg war. Andere haben hingegen den Corona-Kursrutsch zu ihrem Vorteil genutzt und entsprechend nachgekauft. Laut einer repräsentativen Kantar-Umfrage im Auftrag der Postbank lösten vor allem Befragte, mit einem vergleichsweise niedrigeren Nettoeinkommen ihre Wertpapierdepots auf.

Dadurch sank die Zahl der Wertpapierbesitzer mit einem Einkommen von unter 2.500 Euro um knapp 4 Prozentpunkte, von 22 Prozent im Juli 2019 auf 18 Prozent im April 2020. Natürlich ist es möglich, dass viele Betroffene angesichts fehlender Einkünfte oder finanzieller Engpässe liquide Mittel bereitgestellt haben; dennoch plädiere ich immer dazu, Wertpapierdepots nicht vorschnell aufzulösen.

Denn wie bereits angesprochen kann ein Kurseinbruch sogar ein sehr günstiger Zeitpunkt zum Einstieg oder Aufstocken der Anteile sein. Diese langfristig ausgerichtete Strategie haben sich der Studie zufolge auch vor allem Deutsche mit einem höheren Einkommen angeschlossen. Unter den Befragten mit einem Haushaltseinkommen von über 2.500 Euro stieg der Anteil der Wertpapierbesitzer im Vergleich zu 2019 von 36 auf 41 Prozent; unter denen mit einem Einkommen von über 3.500 Euro sogar von 37 auf 45 Prozent.

Wer jedoch seine Aktien oder Fondsanteile in der jetzigen Krise hält oder aufstockt, darf definitiv nicht ungeduldig sein. Bei einer Wertpapieranlage kommt es vielmehr auf einen langen Atem an und sollte daher niemals kurzfristig ausgerichtet sein, um Kursschwankungen besser aussitzen zu können. Allerdings können, anders als im vergangenen Jahr, mitunter Jahre vergehen, bis sich die Kurse wieder zu neuen Allzeithochs entwickeln.

Nach dem Platzen der „Dotcom-Blase“ im Jahr 2000 dauerte es vier Jahre, bis der DAX das Niveau von vor der Krise erreicht hatte. Und auch nach den Kursverlusten durch die Finanzkrise 2007 erholte sich der DAX erst nach rund drei Jahren. Im Vorteil sind demnach Anleger, die ihr Vermögen in unterschiedlichen Anlageklassen möglichst breit und weltweit streuen.

Diversifikation - Finanzcoach Claus Roppel

Eine detaillierte Strukturierung des Vermögens und die Verteilung des Kapitals auf unterschiedliche Anlageklassen sichert Sie durch Risikostreuung vor einem finanziellen Totalverlust. Fahren Ihre Aktien oder Fonds nämlich Verluste ein, können diese möglicherweise durch Erträge aus fremdvermieteten Immobilien ausgeglichen werden.

Letztendlich berücksichtigt ein ausgeglichenes Portfolio dann Ihre Risikopräferenz und ermöglicht Ihnen dadurch auch die höchstmögliche Rendite zu erzielen. Und auch Ihre Einkommenssituation gilt es in die Überlegungen mit einzubinden. Je sicherer nämlich Ihre Einkünfte sind, desto länger können Sie auf Ihr Kapital mehr verzichten und somit vor allem auf eine langfristige Anlagestrategie setzen.

Schlussendlich darf man eine solche Geldanlage aber auch keinesfalls für einen Selbstläufer halten. Denn ein Portfolio sollte auch in Krisenzeiten regelmäßig umgeschichtet und ausgeglichen werden. Wenn Sie dabei Unterstützung benötigen, dann tragen Sie sich einfach unter www.claus-roppel.de/termin oder im unteren Formular zu einem kostenfreien Erstgespräch ein. Denn wir helfen mit unserer Wohlstands-Akademie seit Jahren Privatanlegern, Unternehmern und Selbstständigen dabei, nachhaltig Vermögen aufzubauen und zu schützen.

Wie wird man Millionär? Die Anlagestrategie zur finanziellen Freiheit

Über 7 Millionen Menschen haben im vergangenen Jahr regelmäßig Lotto gespielt – immer mit der Hoffnung den großen Millionen-Jackpot zu knacken. Viele malen sich dabei aus, finanziell sorglos leben zu können, wenn sie eine Million Euro oder mehr gewinnen und besitzen würden. Was viele nicht wissen, ist die Tatsache, dass der Weg übers Sparen und Investieren bei diesem Zielvorhaben deutlich leichter ist – zwar erfordert das Ganze eine sehr langfristige Perspektive sowie Disziplin, dennoch ist dieser Weg meiner Meinung nach alternativlos. Warum ich das so sehe und welche Anlagestrategie dafür am besten geeignet ist, darum geht es in den nachfolgenden Zeilen dieses Artikels.

Anzahl der Personen in Deutschland, die Lotto oder Toto spielen, nach Häufigkeit von 2016 bis 2020 (Quelle: statista.com)

Wer angesichts unseres Rentensystems und der damit verbundenen Rentenpolitik auf eine üppige gesetzliche Rente hofft, der wird in den kommenden Jahren in den allermeisten Fällen eines Besseren belehrt. Zum 01. Juli des Jahres 2020 lag die monatliche Standardrente der gesetzlichen Rentenversicherung übrigens bei gerade einmal 1.540 Euro – wohlbemerkt brutto. Was das nach Abzug von Miete und Mitteln des täglichen Gebrauchs heißt, muss ich an dieser Stelle wohl nicht weiter vertiefen.

Daher appelliere ich seit Jahren, dass man zum Renteneintrittsalter aus allen Bestandteilen des Vermögensaufbaus mindestens ein 6- besser sogar ein 7-stelliges Vermögen zur Verfügung haben sollte, um auch im Anschluss viele weitere finanziell sorgenfreiere Jahre leben zu dürfen. Denn ein Vermögen von einer Million Euro wirft nach vorsichtigen Annahmen jährlich nach Kosten und Steuern drei Prozent ab, wenn das Kapital erhalten bleiben soll. Das wären 30.000 Euro im Jahr oder umgerechnet 2.500 Euro pro Monat. Damit lässt sich durchaus leben, ohne sich von gesetzlichen Institutionen abhängig zu machen.

Wer jedoch schon früher in Deutschland ein siebenstelliges Vermögen sein Eigen nennen darf, hat in der Regel eine Firma gegründet oder beteiligt sich zumindest daran. Die Schweizer Credit Suisse zählte 2020 in einem internationalen Vergleich rund zwei Millionen Dollar-Millionäre in Deutschland. Und insgesamt 5,5 Billionen Dollar besaßen deutsche Millionäre umgerechnet Mitte des vergangenen Jahres, die überwiegend in Firmenanteilen, Immobilien oder Wertpapieren steckten.

Doch auch als Privatanleger kann man mit Ruhe, Geduld und jahrzehntelanger Investitionen ein stattliches Vermögen aufbauen, von dem man im Ruhestand zehren kann. Meiner Erfahrung nach mangelt es aber vielen an Zeit und Geduld, da oftmals falsche Erwartungen kursieren, was die Rendite einer Geldanlage angeht. Und wer das Ziel hat, vermögend zu werden, sollte schlicht und einfach früh genug anfangen und sein Geld mit einer hohen Aktienquote für sich arbeiten lassen.

Wem aber angesichts der letzten Monate der Dow Jones oder der DAX zu heikel ist, könnte erst einmal Schritt für Schritt an der Börse einsteigen – vor allem Aktien aus Schwellenländern, aber auch aus Europa sind im historischen Vergleich zurzeit sogar eher günstiger bewertet. Kurzfristig muss man aber bei der Aktienanlage durchaus mit heftigen Kursschwankungen rechnen; doch über einen Zeitraum von 15 Jahren und mehr ist die Wahrscheinlichkeit für Verluste aus den bisherigen Erfahrungen gleich Null.

Wenn Sie aber möglicherweise keine 40 oder 50 Jahre Ansparzeit mehr vor sich haben, müssten Sie zur Nutzung des Zinseszinseffektes schon eine hohe monatliche oder einmalige Investitionsbereitschaft zeigen. Wer bei diesem Vorhaben lieber mit Aktien direkt auf einzelne Unternehmen setzen möchte, sollte ausreichend viele Firmen mit langfristig erfolgsversprechenden Geschäftsmodellen auswählen.

Für ein solches Vorgehen gilt es aber immer nur das zu kaufen, was man auch versteht. Wenn also etwas zu schwierig zu verstehen ist, wenden wir uns zumindest etwas anderem zu. Auch Warren Buffett investiert mit seiner Beteiligungsfirma seit mehr als einem halben Jahrhundert nur in Firmen, deren Produkte und Geschäftsmodelle er auch möglichst gut versteht. Begonnen hat er übrigens mit dem Kauf und Weiterverkauf eines Sixpacks Coca-Cola-Flaschen, und heute ist er der größte Einzelaktionär dieses US-Konzerns.

Neben Investments an den weltweiten Kapitalmärkten haben viele heutige Millionäre, wie bereits eingangs erwähnt, ihr Vermögen in Immobilien stecken. Der Reiz mit einer geringen Eigenkapitalquote und einer Finanzierung mittels mickriger Zinsen den sogenannten Hebeleffekt zu nutzen, ist bis heute ein beliebtes Vorgehen. Doch für viele sind die renditestarken Anlageobjekte in mittleren und großen Städten kaum noch zu finden, geschweige zu bezahlen.

Daher ist gerade zum Einstieg der Aktienmarkt eine hervorragende Möglichkeit, sein Geld breit gestreut anzulegen. Vermögensverwalter rechnen hier in Zukunft immerhin mit rund 5 bis 6 Prozent Rendite. Wenn Sie bei der Umsetzung Unterstützung benötigen, dann tragen Sie sich einfach unter www.claus-roppel.de/termin oder im unteren Formular zu einem kostenfreien Erstgespräch ein. Denn wir helfen mit unserer ​Wohlstands-Akademie seit Jahren Privatanlegern, Unternehmern und Selbstständigen dabei, nachhaltig Vermögen aufzubauen und zu schützen.

Magische Dreieck der Geldanlage einfach erklärt: Welcher Anlegertyp sind Sie?

Die Zeiten, in denen es hieß: „Bringen Sie Ihr Geld zur Bank, dort gibt es Zinsen.“ sind vorbei und mittlerweile wohl auch dem Letzten bekannt. Ein finanziell sorgenfreieres Leben erlangen wir durch diesen Weg also bei Leibe nicht mehr. Geld erfolgreich anzulegen ist heutzutage schon etwas schwieriger geworden – aber trotzdem kein Ding der Unmöglichkeit. Und wie Ihnen das magische Dreieck bei diesem Vorhaben behilflich sein kann, darum geht es in diesem Artikel.

Vorweg sei aber gesagt, dass es den einen richtigen und sicheren Weg – quasi eine Art Königsweg für jedermann – definitiv nicht gibt. Der richtige Mix beziehungsweise die Bestandteile Ihrer Investments im Zuge des Vermögensaufbaus hängen nämlich von vielerlei Faktoren ab. Und genau hier kommt das magische Dreieck der Geldanlage sowie deren Abhängigkeiten und Zielkonflikte zum Einsatz. Dieses setzt sich aus der Sicherheit, der Liquidität und der Rentabilität zusammen.

Über die jeweilige Gewichtung dieser drei Kriterien entscheiden Sie allein, und zwar unter Berücksichtigung Ihrer finanziellen, aber auch persönlichen Präferenzen. Ziel des Ganzen ist es am Ende überall die bestmöglichen Ergebnisse zu erhalten. Starten wir mit dem Aspekt der Sicherheit. In erster Linie versteht man in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass das angesparte sowie investierte Geldvermögen erhalten bleibt. Sprich: Die Kehrseite des Risikos bei einer Geldanlage.

Im Endeffekt muss man aber hinzufügen, dass in der Praxis eigentlich alle Geldanlagen Verlustrisiken beinhalten, denn auch Banken oder Staaten können bankrottgehen. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Ausfällen oder sogar Totalverlusten des Vermögens kommt, variiert sehr stark zwischen den einzelnen Anlageformen. Hier sollte man immer zwei Komponenten berücksichtigen: Zum einen die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Risikos und zum anderen die daraus resultierende Schadenshöhe.

Investieren Sie beispielsweise in Aktien, dann besteht natürlich die Gefahr, dass der Aktienkurs phasenweise auch mal nach unten geht. Die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Kursschwankungen kommt, ist also deutlich höher, als dass Ihre Bankeinlagen durch eine Welle von Bankinsolvenzen von jetzt auf gleich vollständig verloren gehen. Daher werden Tages- oder Festgeldkonten üblicherweise als „sehr sicher“ eingestuft. Der abgebildete Zinsverlauf und dessen Endresultat zeigt aber auch deutlich, dass es bei vermeintlich sicheren Anlageformen keine Zinsen mehr gibt und sogar Verluste drohen.

Zinsverlauf Umlaufrendite - Finanzcoach Claus Roppel

Und somit wären wir auch schon beim zweiten Faktor des magischen Dreiecks, und zwar der Rentabilität. Diese ergibt sich nämlich aus den Erträgen der Geldanlage und können zum Beispiel Dividendenauszahlungen, Wertsteigerungen durch Kursveränderungen aber auch Mieteinnahmen aus fremdvermieteten Immobilien sein. Grundsätzlich fließen sie Ihnen als Anleger entweder regelmäßig zu oder werden entsprechend angesammelt.

So würde beispielsweise eine Rendite von 4 Prozent pro Jahr bedeuten, dass Sie auf die Laufzeit hochgerechnet durchschnittlich 4 Prozent Ihres eingesetzten Kapitals pro Jahr als Ertrag erhalten. Zudem ist die Rendite eine gute Kennzahl, um die unterschiedlichen Rentabilitäten verschiedener Anlagen miteinander vergleichen zu können. Bei der letzten Kennzahl „Sicherheit“ steht dann vor allem die sogenannte Zahlungsfähigkeit beziehungsweise Verfügbarkeit einer Geldanlage im Mittelpunkt.

Also vereinfacht ausgedrückt: Wie lange musst Sie warten, um Zugriff auf Ihr Geld zu erhalten. Hier spielt also die Geschwindigkeit, mit der ein bestimmter Betrag Ihres Investments wieder in Bares umgewandelt werden kann, eine entscheidende Rolle. Die an der Börse gehandelten Wertpapiere weisen übrigens in der Regel eine hohe Liquidität auf. Je schneller und einfacher eine Anlage also aufgelöst oder verkauft werden kann, desto liquider ist sie entsprechend.

Magische Dreieck der Geldanlage einfach erklärt: Welcher Anlegertyp sind Sie? - Claus Roppel

Nachdem wir uns jetzt im Einzelnen die drei Grundpfeiler des magischen Dreiecks etwas genauer angeschaut haben, ist es nun an der Zeit, vor allem einmal die Konflikte beziehungsweise deren Abhängigkeiten zueinander zu betrachten. Und diese Spannungsverhältnisse sehen wie folgt aus: Zum einen kann man sagen, dass Geldanlagen mit hoher Verfügbarkeit kaum noch nennenswerte Renditen einbringen, wie zum Beispiel das Girokonto oder das Sparbuch. Hierbei sehen sich Sparer sogar schon vielerorts mit Negativ- oder Strafzinsen konfrontiert.

Dementsprechend haben aber auch Angebote mit hohen Renditechancen normalerweise ein entsprechend höheres Risiko, sodass hier und da natürlich Verluste auftreten können. Wer also maximale Renditen erzielen will, muss zum Teil bewusst auf Liquidität verzichten. Insbesondere die Rentabilität und die Sicherheit stehen naturgemäß in einem gewissen Spannungsverhältnis zueinander. Als Fazit kann man daraus schließen, dass eine Geldanlage immer gewisse Kompromisse erfordert, die je nach persönlicher Situation aber unterschiedlich ausfallen.

Wie in Ihrem konkreten Fall eine bestmögliche Ausrichtung des magischen Dreiecks bei der Geldanlage aussehen könnte, lässt sich in einem kostenfreien Erstgespräch mit meinem Experten-Team und mir feststellen. Einfach unter www.claus-roppel.de/termin oder im unteren Formular zu einem kostenfreien Erstgespräch eintragen. Denn wir helfen mit unserer ​Wohlstands-Akademie seit Jahren Privatanlegern, Unternehmern und Selbstständigen dabei, nachhaltig Vermögen aufzubauen und zu schützen.

Vermögensaufbau an der Börse: Regeln für Investoren in der Krise

Die aktuelle weltpolitische und von der Pandemie geprägte Lage stellt viele Sparer und Anleger vor Herausforderungen. Doch wenn man langfristig denkt und Ruhe bewahrt, kann man diese Krise auch als Chance sehen. Daher wollen wir uns in diesem Artikel einmal mit den goldenen Regeln der Börse beschäftigen, und wie man diese sinnvoll für seinen eigenen Vermögensaufbau nutzen kann.

Seien wir doch mal ehrlich. Fakt ist, dass einige Menschen angesichts der vergangenen Monate verunsichert sind, ob Investments an der Börse überhaupt noch einen Sinn ergeben. Immerhin ist die Wirtschaft aufgrund der Ungewissheit rund um die Ausbreitung des Coronavirus mehr denn je in Mitleidenschaft gezogen worden. Denn wenn Anleger auf wirtschaftliche, politische oder unternehmensbezogene Veränderungen reagieren, kann das nun mal auch deutliche Kursschwankungen zur Folge haben.

Oftmals ist die Reaktion der Märkte auf solche Ereignisse sogar heftiger als nötig. Für Anleger ist es deshalb umso wichtiger, Ruhe zu bewahren und nicht voreilig zu handeln. Schwankungen sind bei langfristigen Anlagestrategien sowieso unvermeidbar, weshalb es immer vorteilhafter ist, auch in solchen Phasen investiert zu bleiben. Dabei ist es wichtig, sich eines immer wieder zu verdeutlichen: Der Wert einer Aktie mag zwar schwanken, aber langfristig gesehen werden Aktienkurse durch Unternehmensgewinne angetrieben, was wir auch an folgender Beispielgrafik erkennen können.

Vermögensaufbau an der Börse trotz Krise

Vereinfacht ausgedrückt: Selbst, wenn der Wert einer Aktie kurzfristig stark schwankt, kann sie möglicherweise langfristig an Wert gewinnen. Und in der Vergangenheit waren entsprechende Verlustphasen auch immer wesentlich kürzer als die Erholungsphasen. Demnach könnte ein spontaner, emotional bedingter, Ausstieg für Anleger durchaus dazu führen, dass man die potenzielle und langfristig wertvolle Möglichkeit des Gewinns liegen lässt. 

Am unten abgebildeten Schaubild können wir anhand des jährlichen Gesamtertrages des DAX Index sehr gut erkennen, warum es sich rentiert dauerhaft investiert zu bleiben. Unabhängig von der Laufzeit der Geldlange lohnt es sich, regelmäßig in verschiedene Fonds zu investieren, beispielsweise jeden Monat oder jedes Quartal. Diese Strategie nennt man auch Durchschnittskosten-Methode (engl. cost average effekt).

Vermögensaufbau an der Börse DAX

Zwar sind Gewinne dadurch weder garantiert noch Anlagen gegen einen Marktabschwung gesichert; jedoch profitieren regelmäßige Anleger, die auch in schwachen Marktphasen investieren, von den günstigen Kursen. Daher bin ich auch ein absoluter Freund von Fondssparplänen, weil sich hierbei gar nicht die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt stellt, sodass man sowohl in guten als auch in schlechten Phasen immer automatisch und kaufmännisch richtig investiert. 

Je stärker die Börsen also nachgeben, desto mehr Anteile kauft der Sparplan automatisch. Das senkt am Ende des Tages dann den durchschnittlichen Preis. Und eben jener Effekt lässt sich sogar noch steigern. Denn viele Sparpläne sind heutzutage mit einer hohen Flexibilität ausgestattet und diese kommt Anlegern sehr entgegen. So könnte man nämlich in Krisenzeiten je nach persönlicher beziehungsweise finanzieller Situation die Sparrate erhöhen. 

Das mag sich für den einen oder anderen im ersten Moment etwas kurios anhören, könnte sich aber als kluger Schachzug erweisen. Denn damit steigt natürlich auch die Zahl der gekauften billigen Fondsanteile, die sich Laufe der Zeit dann noch richtig auszahlen können. Und bei einer entsprechenden Kurserholung kann man den monatlichen Sparbetrag dann natürlich auch wieder reduzieren.

Daher bin ich nach wie vor der Überzeugung, dass man mithilfe von Sparplänen – unabhängig davon, ob aktiv oder passiv gemanagt – eine gute Möglichkeit hat, um langfristig die Börsenmärkte zum Vermögensaufbau zu nutzen. André Kostolany, ein sehr erfahrener Börsenspekulant sagte übrigens einmal, um das an dieser Stelle mal zu zitieren: "Wer die Aktien nicht hat, wenn sie fallen, der hat sie auch nicht, wenn sie steigen". Und dieses Zitat ist 1:1 auch auf die Sparpläne und die darin enthaltenden Fondsanteile übertragbar.

Bei Fragen zum Vermögensaufbau an der Börse können wir Sie natürlich mit unserer Expertise und Erfahrung unterstützen. Einfach unter www.claus-roppel.de/termin oder im unteren Formular zu einem kostenfreien Erstgespräch eintragen. Denn wir helfen mit unserer Wohsltands-Akademie seit Jahren Privatanlegern, Unternehmern und Selbstständigen dabei, nachhaltig Vermögen aufzubauen und zu schützen.