Dezember 22, 2020

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Magische Dreieck der Geldanlage einfach erklärt: Welcher Anlegertyp sind Sie? 

Die Zeiten, in denen es hieß: „Bringen Sie Ihr Geld zur Bank, dort gibt es Zinsen.“ sind vorbei und mittlerweile wohl auch dem Letzten bekannt. Ein finanziell sorgenfreieres Leben erlangen wir durch diesen Weg also bei Leibe nicht mehr. Geld erfolgreich anzulegen ist heutzutage schon etwas schwieriger geworden – aber trotzdem kein Ding der Unmöglichkeit. Und wie Ihnen das magische Dreieck bei diesem Vorhaben behilflich sein kann, darum geht es in diesem Artikel.

Vorweg sei aber gesagt, dass es den einen richtigen und sicheren Weg – quasi eine Art Königsweg für jedermann – definitiv nicht gibt. Der richtige Mix beziehungsweise die Bestandteile Ihrer Investments im Zuge des Vermögensaufbaus hängen nämlich von vielerlei Faktoren ab. Und genau hier kommt das magische Dreieck der Geldanlage sowie deren Abhängigkeiten und Zielkonflikte zum Einsatz. Dieses setzt sich aus der Sicherheit, der Liquidität und der Rentabilität zusammen.

Über die jeweilige Gewichtung dieser drei Kriterien entscheiden Sie allein, und zwar unter Berücksichtigung Ihrer finanziellen, aber auch persönlichen Präferenzen. Ziel des Ganzen ist es am Ende überall die bestmöglichen Ergebnisse zu erhalten. Starten wir mit dem Aspekt der Sicherheit. In erster Linie versteht man in diesem Zusammenhang die Tatsache, dass das angesparte sowie investierte Geldvermögen erhalten bleibt. Sprich: Die Kehrseite des Risikos bei einer Geldanlage.

Im Endeffekt muss man aber hinzufügen, dass in der Praxis eigentlich alle Geldanlagen Verlustrisiken beinhalten, denn auch Banken oder Staaten können bankrottgehen. Doch die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Ausfällen oder sogar Totalverlusten des Vermögens kommt, variiert sehr stark zwischen den einzelnen Anlageformen. Hier sollte man immer zwei Komponenten berücksichtigen: Zum einen die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Risikos und zum anderen die daraus resultierende Schadenshöhe.

Investieren Sie beispielsweise in Aktien, dann besteht natürlich die Gefahr, dass der Aktienkurs phasenweise auch mal nach unten geht. Die Wahrscheinlichkeit, dass es zu Kursschwankungen kommt, ist also deutlich höher, als dass Ihre Bankeinlagen durch eine Welle von Bankinsolvenzen von jetzt auf gleich vollständig verloren gehen. Daher werden Tages- oder Festgeldkonten üblicherweise als „sehr sicher“ eingestuft. Der abgebildete Zinsverlauf und dessen Endresultat zeigt aber auch deutlich, dass es bei vermeintlich sicheren Anlageformen keine Zinsen mehr gibt und sogar Verluste drohen.

Zinsverlauf Umlaufrendite - Finanzcoach Claus Roppel

Und somit wären wir auch schon beim zweiten Faktor des magischen Dreiecks, und zwar der Rentabilität. Diese ergibt sich nämlich aus den Erträgen der Geldanlage und können zum Beispiel Dividendenauszahlungen, Wertsteigerungen durch Kursveränderungen aber auch Mieteinnahmen aus fremdvermieteten Immobilien sein. Grundsätzlich fließen sie Ihnen als Anleger entweder regelmäßig zu oder werden entsprechend angesammelt.

So würde beispielsweise eine Rendite von 4 Prozent pro Jahr bedeuten, dass Sie auf die Laufzeit hochgerechnet durchschnittlich 4 Prozent Ihres eingesetzten Kapitals pro Jahr als Ertrag erhalten. Zudem ist die Rendite eine gute Kennzahl, um die unterschiedlichen Rentabilitäten verschiedener Anlagen miteinander vergleichen zu können. Bei der letzten Kennzahl „Sicherheit“ steht dann vor allem die sogenannte Zahlungsfähigkeit beziehungsweise Verfügbarkeit einer Geldanlage im Mittelpunkt.

Also vereinfacht ausgedrückt: Wie lange musst Sie warten, um Zugriff auf Ihr Geld zu erhalten. Hier spielt also die Geschwindigkeit, mit der ein bestimmter Betrag Ihres Investments wieder in Bares umgewandelt werden kann, eine entscheidende Rolle. Die an der Börse gehandelten Wertpapiere weisen übrigens in der Regel eine hohe Liquidität auf. Je schneller und einfacher eine Anlage also aufgelöst oder verkauft werden kann, desto liquider ist sie entsprechend.


Magische Dreieck der Geldanlage einfach erklärt: Welcher Anlegertyp sind Sie? - Claus Roppel

Nachdem wir uns jetzt im Einzelnen die drei Grundpfeiler des magischen Dreiecks etwas genauer angeschaut haben, ist es nun an der Zeit, vor allem einmal die Konflikte beziehungsweise deren Abhängigkeiten zueinander zu betrachten. Und diese Spannungsverhältnisse sehen wie folgt aus: Zum einen kann man sagen, dass Geldanlagen mit hoher Verfügbarkeit kaum noch nennenswerte Renditen einbringen, wie zum Beispiel das Girokonto oder das Sparbuch. Hierbei sehen sich Sparer sogar schon vielerorts mit Negativ- oder Strafzinsen konfrontiert.

Dementsprechend haben aber auch Angebote mit hohen Renditechancen normalerweise ein entsprechend höheres Risiko, sodass hier und da natürlich Verluste auftreten können. Wer also maximale Renditen erzielen will, muss zum Teil bewusst auf Liquidität verzichten. Insbesondere die Rentabilität und die Sicherheit stehen naturgemäß in einem gewissen Spannungsverhältnis zueinander. Als Fazit kann man daraus schließen, dass eine Geldanlage immer gewisse Kompromisse erfordert, die je nach persönlicher Situation aber unterschiedlich ausfallen.

Wie in Ihrem konkreten Fall eine bestmögliche Ausrichtung des magischen Dreiecks bei der Geldanlage aussehen könnte, lässt sich in einem kostenfreien Erstgespräch mit meinem Experten-Team und mir feststellen. Einfach unter www.claus-roppel.de/termin oder im unteren Formular zu einem kostenfreien Erstgespräch eintragen. Denn wir helfen mit unserer Wohsltands-Akademie seit Jahren Privatanlegern, Unternehmern und Selbstständigen dabei, nachhaltig Vermögen aufzubauen und zu schützen.

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