Wer ist Claus Roppel?

Mein Einstieg ins Berufsleben: Ausbildung oder doch lieber Studium?
Beruflich betrachtet war mein Onkel schon immer ein Vorbild f├╝r mich gewesen. Damals war er bereits pensionierter Bankkaufmann. Nachdem ich mit 21 Jahren meine schriftliche Pr├╝fung zum Abitur abgelegt hatte, fasste ich den Entschluss, mich ebenfalls f├╝r eine Ausbildung bei einer Bank zu bewerben.

Doch nach ├╝ber 50 erfolglosen Bewerbungen und einem akuten Lehrstellenmangel musste ein anderer Plan her. Also entschied ich mich f├╝r ein Studium. Gesagt, getan. Und schon war ich ein Student der Rechtswissenschaft und Volkswirtschaftslehre in K├Âln. Allerdings nur drei Semester, denn ├╝berf├╝llte Vorlesungen, trockene Gesetzestexte und viel Theorie waren so gar nicht mein Ding.

Also unternahm ich einen neuen Anlauf, im kaufm├Ąnnischen Bereich eine Lehrstelle zu finden. Nach einem pers├Ânlichen Vorstellungsgespr├Ąch erhielt ich die Chance bei einem gro├čen Stahlbauh├Ąndler in D├╝sseldorf endlich Fu├č zu fassen. Nach meiner abgeschlossenen Ausbildung wurde ich als Angestellter ├╝bernommen und war fortan f├╝r den Vertrieb von Edelstahl, Guss und Walzen zust├Ąndig.

Ich erlebte, wie Millionenauftr├Ąge am Mittagstisch mit Eink├Ąufern verhandelt und abgeschlossen wurden. Doch oftmals r├╝ckten die erstellten Angebote in den Hintergrund, da so mancher Eink├Ąufer nach einer "Vorzugsbehandlung" Ausschau hielt. So musste es auch schon mal ein Besuch beim Edel-Italiener sein. Da ich mich mit dieser Gesch├Ąftspraxis keinesfalls identifizieren konnte, machte ich mich auf die Suche nach einer neuen Herausforderung...
Der Start in die Finanzwelt: Meine beste berufliche Entscheidung.
Durch Zufall erhielt ich ├╝ber einen Bekannten eine Einladung zu einer gesch├Ąftlichen Unternehmensveranstaltung in K├Âln. Dort wurde mir der Einstieg zu einer neuen beruflichen Ausbildung in der Finanzbranche vorgestellt. Auf dieser Veranstaltung lernte ich einen meiner sp├Ąteren Mentoren, Bert Schwarz, kennen.

Sein Vortrag faszinierte mich. Ich erlebte keinen Theoretiker oder Uni-Professor, sondern einen Top-Manager und Berater. Er strahlte die ├ťberzeugung aus, dass ein Unternehmerdenken, gepaart mit einer positiven Lebenseinstellung, den Weg zu einem finanziell sorgenfreieren Leben f├Ârdert.

Anschlie├čend fasste ich begeistert den Entschluss: Ich starte beruflich neu durch. Zun├Ąchst begann ich die entsprechende Ausbildung im Finanzssektor nebenberuflich. Nach rund zweieinhalb Jahren schaffte ich dann die erste Vertriebsleiterqualifizierung und startete von nun an als Gesch├Ąftsstellenleiter hauptberuflich durch. Mittlerweile bin ich seit ├╝ber 25 Jahren mit der Finanzbranche verbunden.

Nebenberuflich einsteigen und hauptberuflich aufsteigen ist meines Erachtens auch heute noch ein sicherer Weg, einen v├Âllig neuen Berufszweig kennenzulernen. Heute wei├č ich: Es war die beste berufliche Entscheidung meines Lebens, denn jener Tag im Alter von 25 Jahren in K├Âln ebnete mir den Weg zum Erfolg.